Angebote im Militärmuseum Full
Unsere Ausstellung ist umfangreich. Sie erstreckt sich noch in der Saison 2026 über zwei Hallen mit einer Fläche von insgesamt mehr als 10’000m2. Wir empfehlen Ihnen, für Ihren Besuch genügend Zeit einzuplanen.
Ab Anfang April 2027 steht zusätzlich die neu eröffnete dritte Museumshalle mit 2’100m2 Grundfläche zur Verfügung. Gezeigt werden dort ausschliesslich Exponate des Zweiten Weltkriegs aus der Schweiz und dem Ausland. Kernpunkte bilden die laufend restaurierten Panzer des ehemaligen Panzermuseums Thun wie Jagdpanther, Panther, Panzer IV, Jagdpanzer IV, Sturmgeschütz IIIG, Hetzer, 4,7cm Pak (t) auf Fahrgestell Renault 35 (f), Sherman M4, Bergepanzer M3B2 und andere mehr.
Die Ausstellung in der bisherigen Panzerhalle wird neu konzipiert und zeigt ab Saisonbeginn 2027 Panzer, Fahrzeuge und Geschütze der Schweiz und des Kalten Krieges in lockerer Aufstellung.
Ebenfalls auf Anfang April 2027 wird in der Hauprthalle des Museums das neue Ausstellungs- und Vermittlungskonzept umgesetzt, welches das Museum attraktiver und informativer gestaltet, aber auch Attraktionen für Kinder bietet (Geschichtslabor, Rätselspur durchs Museum, Spielplatz).
Fahrsimulator Panzer 68

In der Haupthalle, gleich gegenüber dem Eingang, befindet sich der Bereich mit den historischen Simulatoranlagen. Neben dem Fahrerstand für den Panzer 68 (FASTA), welcher der grundlegenden Einführung in die Bedienung des Fahrzeugs dient, konnten wir vor ein paar Jahren auch den Fahrsimulator für den Panzer 68/88 (FASIP) restaurieren. In letzterem haben Museumsbesucher/-innen die Möglichkeit, in einer originalen Fahrerkabine eines Panzers 68/88 durch eine grosse Modelllandschaft zu fahren. Hierbei wird das Bild der Landschaft, aus dem Blickwinkel des Fahrers, durch eine Videokamera in die Fahrerkabine übertragen. Mittels eines Tastschuhs wird die Geländeform abgenommen und auf die hydraulische Bewegung der Fahrerkabine übertragen. Hierdurch erhalten Sie ein realistisches Fahrerlebnis.
Gerne gibt Ihnen das Kassenpersonal Auskunft, ob die Simulatoren am Tag Ihres Besuches in Betrieb und ob noch freie Plätze verfügbar sind. Wissen Sie bereits im Voraus, dass Sie eine Simulatorfahrt machen möchten, so vereinbaren Sie Ihren Besuchstermin am besten über gruppenbesuche@festungsmuseum.ch.
Weitere Informationen zum FASIP finden Sie hier….
«Kinderpanzer»

In der Haupthalle gegenüber dem Bistro haben wir unsere gern genutzte Kinderspielecke eingerichtet. In dieser können sich Kinder (und natürlich auch Erwachsene) einen echten Schützenpanzer M 113 und einen originalen Fahrerplatz eines Panzers 68 erforschen und bedienen.
Bitte weisen Sie Ihre Kinder darauf hin, dass das Dach des M113 aus Gründen der Sicherheit nicht bestiegen werden darf.
«Bistro militaire»

Mitten in der Ausstellungshalle des Militärmuseum Full bieten wir Ihnen in besonderer Atmosphäre Getränke und Speisen an. Gruppen können auf Anfrage ganze Menus bestellen.
Museumsshop
Hier finden Sie eine grosse Auswahl an originalen Militärgegenständen, das umfangreiche Antiquariat, Fachbücher, Modelle, Bausätze von Militärfahrzeugen und Militärbekleidung.

Angebote im Festungsmuseum Reuenthal
Sonderausstellung „Deutsche Angriffspläne gegen die Schweiz» und «Eugen Bircher und die Befestigung der Nordgrenze»
Ab Sais
onbeginn 2024 präsentiert das Festungsmuseum Reuenthal eine attraktive Sonderausstellung zu den Themen «Deutsche Angriffspläne gegen die Schweiz» und «Eugen Bircher und die Befestigung der Nordgrenze».
Im zweiten Halbjahr 1940 plante die deutsche Wehrmacht unter dem Decknamen «Operation Tannenbaum» einen Angriff gegen die Schweiz an der Nordgrenze zwischen Genf und Basel. Die Entwicklung an anderen Kriegsschauplätzen liess die deutsche Führung vorläufig von einer Realisierung dieser Pläne absehen. Bis Januar 1945 aktualisierte das Oberkommando des Heeres im «Kleinen Informationsheft Schweiz» alle Daten über die Stärken und Schwächen der Schweizer Armee, deren Führung, Organisation, Standorte, Befestigungen und Bewaffung im Hinblick auf einen deutschen Angriff.
Der Aargauer Arzt und Offizier Eugen Bircher, 1938 – 42 Kommandant der 5. Division, setzte sich ab der Machtergreifung Hitlers 1933 für die Befestigung der Nordgrenze gegen Deutschland ein. Er war auch Initiant der Festung Reuenthal. Bis heute allerdings umstritten ist seine Rolle als Initiant und Leiter der beiden Ostfrontmissionen 1941 und 1942, bei denen Schweizer Ärzte und Sanitätspersonal die deutsche Wehrmacht in Lazaretten an der Ostfront unterstützten.
Restaurant „Barbara“

Im gemütlichen Restaurant „Barbara“ tief unter der Erde haben Sie Gelegenheit, sich bei einem Umtrunk zu erholen. Für Gruppen ist auf Voranmeldung auch ein Menü bestellbar.
Festungsshop

Ausserhalb der Festung, vor dem Eingang, befindet sich im ehemaligen Wachtgebäude unser Festungsshop. Hier finden Sie Bücher, historische Reglemente und Militaria sowie die allseits beliebten Militär-Biskuits und Militär-Schokoladen.