Direkt zum Inhalt springen

Accesskeys

Geschichte

Festungsmuseum Reuenthal
Das oberhalb des Rheins zwischen Koblenz und Leibstadt gegenüber dem deutschen Städtchen Waldshut gelegene Artilleriewerk Reuenthal war ab 1939 einsatzbereit. Mit seinen beiden 7,5cm-Kanonen als Hauptbewaffnung hatte es im Kriegsfall den Auftrag, einen Rheinübergang von deutscher Seite im Bereich unterhalb des Stauwehrs Albbruck-Dogern zu verhindern.

Die 1988 militärisch ausgemusterte Festungsanlage ist mit der originalen Bewaffnung und Ausrüstung bestückt. In verschiedenen Räumen finden Sie zusätzlich umfangreiche Ausstellungen über die Zeit des Zweiten Weltkrieges und über Bewaffnung und Ausrüstung der Schweizer Armee sowie ausländischer Streitkräfte aus der Zeit des 20. Jahrhunderts. Wechselnde Sonderausstellungen zeigen immer wieder neue Schwerpunktthemen. Das gemütliche Festungsrestaurant «Barbara» lädt zum Verweilen ein.

Zwei Museen - eine Geschichte
Trägerschaft des seit 1989 bestehenden Festungsmuseums Reuenthal und des 2004 eröffneten Schweizerischen Militärmuseums Full ist der Verein Militär- und Festungsmuseum Full-Reuenthal. Neben dem Betrieb diesen beiden Museen besitzt der Verein in der Region über 60 ehemalige militärische Anlagen von der Panzersperre über den Geschützbunker bis zum grossen Infanteriewerk, die alle wieder restauriert worden sind und als Zeitzeugen aus der jüngeren Geschichte unseres Landes der Nachwelt erhalten werden.

Während im Festungsmuseum Reuenthal das Artilleriewerk als solches und in seinen Räumen Festungsgeschichte, Zeitgeschichte des Zweiten Weltkrieges und leichte Waffen der Schweiz und des Auslandes präsentiert werden, zeigt das Schweizerische Militärmuseum Full Panzer, Fahrzeuge und schwere Waffen, womit sich die beiden Museen in idealer Form ergänzen.